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Monatsspruch April

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Matthäus 28,20)

„Jesus lebte nie allein“ bzw. „Jesus lebt nie allein“ – das ist ein Satz, den ich unterschreiben kann. Denn Jesus lebte und lebt nie alleine, weil er immer mit und bei den Menschen lebte und lebt. Dieser Satz auf der Betonmauer ist das Ergebnis eines Prozesses unterschiedlicher Aussagen:

Jesus lebt – eine Glaubensaussage. Jesus lebte – eine historische Aussage. Jesus lebte nie – eine Falschaussage. Jesus lebte nie allein – wieder eine Glaubensaussage. Rede und Gegenrede.

Rede und Gegenrede. Für und Wider. Ja und Nein. So geht es mir auch mit dem Monatsspruch. Mit dem Versprechen Jesu, immer bei uns zu sein bis an der Welt Ende. Es sind Jesu letzte Worte im Matthäusevangelium. Ich kann daran glauben, fühle mich gestärkt, geborgen, gehalten. Ich zweifele, spüre Jesu Nähe nicht, fühle mich allein. Was kann mir dann helfen?

Ich rufe mir ins Bewusstsein, dass Jesus seine Nähe verspricht. Und wenn Jesus etwas verspricht, hält er es auch. Wenn ich aber seine Nähe dennoch nicht finde, woran kann das liegen? Vielleicht, weil ich nicht genau hinsehe. Zum Hinsehen fordert mich Jesus am Beginn des Satzes auf. Zum genauen Hinsehen, das nicht an den Oberflächlichkeiten verhaftet bleibt. Auf das sehen, was nicht in den Vordergrund drängt, nicht aufsehenerregend ist. Ruhig den zweiten und dritten Blick wagen. Nicht nur mit den Augen sehen. Hören. Fühlen. Wenn ich auf Jesu Nähe vertraue, werde ich sie auch finden.