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Angedacht

Petrus und Paulus – Fundamente der Ökumene

Zwischen dem 18. Januar, in der evangelischen Kirche der Gedenktag des Bekenntnisses des Petrus, und dem 25. Januar, dem Gedenktag der Bekehrung des Paulus, feiert die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in jedem Jahr die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die beiden „Apostelfürsten“ bilden sozusagen die Klammer für diese Woche und für das Anliegen der Ökumene: Petrus, der als Erster Jesus als den Messias bekennt, und Paulus, der sich erst vom Christenverfolger zum Jünger Christi bekehren lassen muss. Das eine, gemeinsame Bekenntnis zu Christus und die Bereitschaft zur Umkehr vom Irrweg der Spaltungen des Christentums sind die Säulen allen ökumenischen Wirkens.
In diesem Jahr haben Christen aus Indonesien die Gebetswoche vorbereitet. In einer weitgehend islamischen Umwelt, von der sich Teile in den letzten Jahre zunehmend radikalisiert haben und intoleranter gegenüber anderen Religionen auftreten, ist für die unterschiedlichen christlichen Kirchen Indonesiens die Ökumene nicht nur ein Herzenswunsch, sondern dringendes Anliegen. Das Motto für die diesjährige Gebetswoche für die Einheit der Christen lautet: Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen (Deuteronomium/5. Mose 16,20a).