Startseite | Hier sind wir | Inhaltsverzeichnis | Links | Spenden | Ihre Meinung | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung | Öffnungszeiten unserer Kirche

Schwerpunkt


Neues Jahr. Neustart. Neuer Schwung. Mit dem Jahreswechsel verbinden viele Menschen positive Erwartungen an die Zukunft, an sich selbst. Auch wenn das Jahr 2023 unter schwierigen Vorzeichen startet, die guten Vorsätze an sich selbst bleiben in der Regel. Wie auch die Enttäuschungen, die oft mit ihnen einhergehen. Das neue Jahr macht eben nicht alles neu, das alte haben wir immer mit im Gepäck. Wir leben nicht in einem luftleeren Raum – auch nicht am 1. Januar 23 – sondern in einem historischen Kontext. In unserer eigenen Geschichte, in der Geschichte der Familie, in der Geschichte des eigenen Volkes.

Daran erinnert der 27. Januar, der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (weil am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde). Um das Vergangene nicht zu vergessen – oder konkreter gesagt: um die Opfer nicht zu vergessen – helfen die seit 1992 vom Künstler Gunter Demnig verlegten „Stolpersteine“. Die kleinen quadratischen Messingtafeln tragen den Namen und die Lebensdaten von Opfern der Nazidiktatur und werden zumeist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Wie zum Beispiel die „Stolpersteine“ der Familie Frank, die vor ihrer Flucht in die Niederlande kurze Zeit in Aachen wohnte. Man stolpert nicht wirklich darüber, doch man stoppt für einen Moment des Erinnerns und des hoffentlich innerlich veränderten Weitergehens.

Stolpersteine könnten auch hilfreich sein für den Weg ins neue Jahr. Worüber möchten Sie stolpern?